Über die systematische Suche findet man in der ViFaPol über 5600 Internetquellen aus allen Bereichen der Politikwissenschaft. Diese Quellen sind „handverlesen“ und bibliothekarisch erschlossen. Damit entfällt ein Teil der Arbeit, der sonst bei Internetrecherchen lästig ist: aus unübersichtlich vielen Ergebnissen einer Suche die fachlich relevanten herauszusuchen. Durch die Erschließung mit einer Fachsystematik lassen sich zudem Quellen zu einem bestimmten Thema (z.B. NGOs als Akteure der internationalen Politik) direkt aufrufen.
Um den Pflegeaufwand (erstmalige Erfassung, tägliche Kontrolle der URLs und die Überprüfung auf inhaltliche Veränderung) zu minimieren hat sich die ViFaPol im Verbund mit anderen Fachportalen in Academic LinkShare zusammengeschlossen. Bei verwandten Fachgebieten (Politik-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft) ergeben sich oft große Schnittmengen und die Arbeit der einzelnen Partner reduziert sich entsprechend.
Seit kurzem ist cibera – die Virtuelle Fachbibliothek für Iberoamerika, Spanien und Portugal mit einer eigenen Kollektion (8800 Datensätze) ebenfalls in Academic LinkShare vertreten. Ihre Links aus den Bereichen Politik, Sozialwissenschaften, Wirtschaft, sowie Recht und Parlamentaria der spanisch bzw. portugiesisch sprechenden Welt stehen nun für die ViFaPol zur Verfügung.
Abbildung: Mehr als ein Fünftel der Internetquellen der ViFaPol wurde z.B. ursprünglich von anderen Portalen eingebracht, aber von den zuständigen Redakteuren als politikwissenschaftlich relevant eingestuft und der Kollektion ViFaPol hinzugefügt.

Das sozialwissenschaftliche Fachportal sowiport ist in neuer Gestaltung online. Alle bewährten Funktionen sind beibehalten, präsentieren sich aber übersichtlicher, mit verbesserter Suchtechnologie und im GESIS-Design unter der Adresse www.gesis.org/sowiport. Das Herzstück des sowiport-Angebots, die Literaturdatenbank SOLIS, ist mit dem Relaunch für alle Nutzer kostenfrei zugänglich.
Sehr schön ist die Metasuche in mehreren Datenbanken, darunter auch dezidiert politikwissenschaftliche wie World Political Science Abstracts (WPSA) oder Public Affairs Information Service (PAIS). – Allerdings ist die Suche in den meisten dieser Datenbanken nur in den Hochschulnetzen frei; wissenschaftlich Arbeitende ohne Anbindung – und sei es per VPN-Client – an ein Hochschulnetz haben die Möglichkeit, sich für einzelne Datenbanken freischalten zu lassen.
Earworm ist ein Nebenangebot der famosen eJournalsuche-Inhaltssuche JURN und wie diese auf der Grundlage einer Google Custom Search Engine realisiert. Man durchsucht mit Earworm die Metadaten, nicht die Podcasts selbst.
Irgendwie sind Podcasts in letzter Zeit etwas aus dem Blick geraten, dabei bieten sie gegenüber Videos den Vorteil, dass man die Dateien auf den MP3-Player ziehen und “nebenbei” hören kann, beim Joggen, beim Bahn- oder beim Autofahren etc. So können Sie, wenn Sie wieder einmal im Zug sitzen (“Wir bitten Sie, die Verspätung von … min zu entschuldigen”) oder im Stau stehen, die Zeit für eine Lehreinheit nutzen. Irrelevant? Probieren Sie es doch einmal mit einer Suche nach “middle east democratization” oder “peace-keeping” …
Nochmal zu einem Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung: Hier wird eine Metasuche in verschiedenen einschlägigen Politiklexika geboten. Die zur verfügung stehenden Titel umfassen derzeit u.a. das Politiklexikon, Duden Wirtschaft, Islam, Duden Recht und Fischer Weltalmanach. Mit letzterem sind auch länderkundliche Daten mit recherchierbar.
Intute zieht zum einjährigen Jubiläum von YoutubeEDU und zeigt Recherchewege auf.
Die monatlich erscheinenden Ausgaben der Reihe “Recherche Spezial” listen zu einem speziellen sozialwissenschaftlichen Thema aktuelle Literatur- und Forschungsnachweise aus den deutschssprachigen GESIS-Datenbanken SOLIS und SOFIS auf sowie internationale Literaturnachweise aus internationalen Datenbanken. In der vorliegenden Ausgabe 1/2010 werden in sechs Kapiteln Nachweise zu aktuellen Veröffentlichungen und Forschungsprojekten versammelt, die sich mit Aspekten rund um das mit dem Schlagwort “Web 2.0´´ beschriebene partizipative Netz beschäftigen. (PDF-Dokument, 93 Seiten, 2010)
Die ViFa Politikwissenschaft unterstützt ab sofort in ihrer Ergebnisanzeige den gemeinsamen Service der ZDB, EZB und DNB: Journals Online & Print.
Mit Hilfe dieses Services können nicht nur wie bisher die Verfügbarkeitsinformationen elektronischer Zeitschriften mit einer Ampel (EZB) dargestellt werden, sondern – in der ViFaPol mit einer zusätzlichen Ampel – auch die Verfügbarkeitsinformationen von Printausgaben. Die Ampel wird eingeblendet, wenn ein Nutzer eine Zeitschrift oder einen Zeitschriftenartikel recherchiert hat.
Über die Ampel gelangt man auf eine Seite, auf der Informationen wie Standort und Signatur der Zeitschrift in der Bibliothek des Nutzers angezeigt werden. Die relevante Bibliothek wird anhand der IP des Nutzers bestimmt, ansonsten stellt Journals Online & Print ein Auswahlmenu zur Verfügung.
[Originalartikel von Michael Hohlfeld, übernommen aus dem Vascoda-Blog]

bielefeld academic search engine
Intute ist eine britische Linksammlung von fachlichen Internetquellen und Tutorials. Bisher war sie in vier Themenbereiche eingeteilt, jetzt sind die Fachbereiche feiner aufgegliedert.
Sehr schön ist bei Intute das “Drumherum” gelöst, die Tutorials, die Blogs, die Personalisierbarkeit und anderes. Komisch eigentlich, dass die Twitter-Accounts nicht genannt werden, hier der Link zum Haupt-Account, aber sie werden in den Blogs erwähnt.
Search Europe heißt das gute Stück, welches einem das Recherchieren im Bereich der Europäischen Union um einiges erleichtern kann. Natürlich kann man auf der Seite der EU selbst recherchieren und sie ist auch um einiges besser geworden, als sie früher war, aber dennoch ist eine Recherche hier schwierig, wenn man nicht ganz genau weiß, was man will, wo man es suchen kann und wo es vielleicht sonst noch zu finden ist, wenn man nicht fündig geworden ist. Hier kann Search Europe helfen, eine Spezialsuchmaschine, die auf der Basis einer Google Custom Search Engine verwirklicht worden ist:

Das Suchinterface ist sehr einfach gehalten, es wird keine erweiterte Suche angeboten, weswegen man, um spezifische Ergebnisse zu bekommen, entweder die Google-Syntax bei der Suche anwenden muss (Pluszeichen, um Suchwörter zu erzwingen und Phrasen, wo möglich, sind unverzichtbar, wie z.B. “public opinion” +euro), unter dem Suchschlitz sind noch weitere Eingrenzungsmöglichkeiten (Rechtssuche ist Einschränkung auf EUR-LEX), die Dokumenttypen bringen z.T. auch etwas für die Eingrenzung. Die weiteren Optionen zur Eingrenzung

sind zwar nett, aber meist nicht so hilfreich. – Alles in allem eine brauchbare Spezialsuchmaschine für Server, die mit der EU zu tun haben.
RSS-Feeds der zuletzt hinzugefügten Bücher: