Wir hatten im Vorfeld schon einmal darauf hingewiesen: Der DVPW-Kongress 2009 findet in dieser Woche unter dem Motto “Politik im Klimawandel. Keine Macht für gerechte Lösungen?”
statt. Die Konferenzhomepage bietet neben Programm und Abstracts auch einen Paperroom, in welche die Vorträge abgelegt werden.
Das European Consortium for Political Research, kurz ECPR, (in der Wikipedia und in der Wikipedia bekommen Sie weitere Informationen), wird in diesem Jahr vierzig Jahre alt. Es ist eine europaweiter Verbund von Institutionen, die Fortbildungen, Workshops und Konferenzen vor allem in empirisch-methodologischer Hinsicht ausrichtet. Flankiert werden diese Veranstaltungen von einer regen Veröffentlichungstätigkeit.
Demnächst, genauer: am 10.-12. September, findet in Potsdam die “5th ECPR General Conference” statt.
Ausgehend vom neuen Heft der Zeitschrift “Kulturaustausch”, in dessen Online-Bereich 17 Siebzehnjährige aus aller Welt ihre Perspektive auf Alltag, Bildung und auch Politik mitteilen (und in der Seitenleiste Prominente über sich als 17jährige), überlege ich, dass das Kulturaußenpolitik ein Zweig der politischen Bildung ist, der gemeinhin nicht so sehr im Fokus steht wie z.B. das Portal politische Bildung oder eben auch die Bundeszentrale für politische Bildung.
Bei Kulturaußenpolitik fällt einem natürlich vor allem das Goethe-Institut ein, aber auch das weniger bekannte Institut für Auslandsbeziehungen. Hier findet man auf den Seiten der Bibliothek eine schöne Linksammlung zu Online-Ressourcen:
Strukturierte und kommentierte Internetquellen zu Konzepten, Maßnahmen und Trägern Auswärtiger Kulturpolitik, den Kulturbeziehungen Deutschlands mit ausgewählten Ländern und weiteren Themen.
Ebenfalls von der ifa-bibliothek gepflegt, aber noch umfassender ist die Linksammlung “DKI: Deutsche Kultur international”, die Links zu Organisationen, Themen, Tagungen und Terminen bietet. Wer beim Browsen nicht fündig geworden ist, kann auch noch mit Hilfe von Stich- und Schlagwörtern recherchieren.
Schwerin/Rostock, 08.10.2008
Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern, die Universität Rostock und die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung laden unter dem Motto “Politische Bildung im Umbruch?” zum ersten Jahreskongress zur politischen Bildung in Mecklenburg-Vorpommern am 18. Oktober in die Universität Rostock ein.
Pugwash sagt nur älteren Semestern etwas – ein Ort in Kanada, an welchem Konferenzen von Wissenschaftlern stattfanden, die gegen den Atomkrieg waren. Der deutsche Pugwash Zweig nennt sich VDW – Vereinigung Deutscher Wissenschaftler
und
nimmt auf Jahrestagungen, in interdisziplinär arbeitenden Studien- und Projektgruppen, wissenschaftlichen Publikationen und öffentlichen Äußerungen Stellung zu Fragen von Wissenschaftsorientierung und Technologieentwicklung einerseits und Friedens- und Sicherheitspolitik andererseits.
Der Jugendzweig veranstaltet nun in zwei Wochen eine Sommerakademie:
Erstmals veranstaltet die VDW 2008 eine Sommerakademie.
Angeregt u.a. durch die Akademie der “Jungen VDWler/BdSP” 2007 wollen wir einen Rahmen für den zwanglosen Austausch von Meinungen und Informationen, für Diskussionen über die Schwerpunkte der Arbeit der VDW und die Planung weiterer Aktivitäten besonders für die Sicherung des Friedens und die Entwicklung einer verantwortbaren und zukunftsfähigen Forschung samt zugehöriger Wissenschafts- und Technologiepolitik bieten. Wir wollen uns näher kennenlernen, neue Vernetzungen knüpfen und die eingefahrenen Gleise der täglichen Arbeit für einige Tage verlassen. Dieses alles in einer anregenden, inspirierenden Umgebung, die sinnstiftendes Arbeiten mit Freizeitgestaltung und Naturverbundenheit vereint.
Wer sich dafür interessiert, sollte das Programm (mit Anmeldemodalitäten) zur Kenntnis nehmen.
Die diesjährige Arbeitstagung des AK „Politik und Geschlecht“ in der DVPW findet vom 26. bis 28. September 2008 in Potsdam statt. Das Thema lautet
Gleichstellungs- und Familienpolitik in Zeiten der Großen Koalition:
Neuer Feminismus? Modernisierung? Re-Traditionalisierung?
Eine von den vielen Summer Schools, die zurzeit stattfinden, bietet Graduierten die Möglichkeit, sich in Netzwerkanalyse fit machen zu lassen. Aus der Homepage:
The 8th POLNET International Summer School on the Analysis of Political and Managerial Networks will take place at University of Konstanz, Germany, from Aug 31 to Sep 5, 2008.
The seminar is a basic introduction to social network analysis. It is intended for MA and PhD students as well as researchers interested in theoretically driven empirical research on networks in the social sciences. The aim of the Summer School is to introduce scholars to the analysis of networks who are conducting or planning to conduct quantitative studies of networks in the fields of policy, management and organisational science. By using a concrete data set of relationships among a set of actors, the Summer School will introduce UCINET and visone as methodological tools for analysing these data.
[Diese Meldung betraf zunächst die Tagung "Politik und Persönlichkeit", aus deren Homepage aber nur versteckt hervorging, dass sie im Jahr 2006 in Wien stattfand ... Daher die Änderung und Re-Publizierung zu einem neuen Datum]
Die nächste gemeinsame Tagung der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW), der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft (ÖGPW) und der Schweizerischen Vereinigung für Politische Wissenschaft (SVPW) findet vom 21. bis 23. November 2008 an der Universität Osnabrück statt.
21.11. – 23.11.2008 in Osnabrück unter dem Titel
Die Verfassung der Demokratien
Vom 02. bis 04. April 2008 trifft sich in Berlin die Blogger-Szene auf der Konferenz re:publica’08. Thema der Konferenz: “Die kritische Masse”. Das Mitmachweb erfreut sich Dank moderner Webtechnologien einer immer größeren Beliebtheit und ist für Teile unserer Gesellschaft genauso wenig wegzudenken wie das Telefon oder Handy. Web2.0-Anwendungen, so die Veranstalter, entwickeln sich zu Selbstläufern. Auch vor diesem Hintergrund stelle sich heute die Frage nach der Fähigkeit zur Kritik der Masse. Zu den Gastrednern gehören u.a.
Weitere Infos unter http://re-publica.de.
Unter dem Motto: Politik im Klimawandel. Keine Macht für gerechte Lösungen? findet an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel vom 21. bis 25. September 2009 der 24. wissenschaftliche Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft statt.
Nur wenige Themen dominierten im vergangenen Jahr die gesellschaftliche Diskussion wie der Klimawandel. Nicht ohne Grund erklärte die Gesellschaft für deutsche Sprache „Klimakatastrophe“ zum Wort des Jahres 2007. Nachdem in den Jahren – man kann schon von Jahrzehnten sprechen – die Naturwissenschaften genügend Beweise für den Klimawandel gesammelt und dessen ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen von Stürmen, Dürren und Überschwemmungen den Menschen ins Bewusstsein gebracht hat, ist heute die Politik gefordert. Der von Menschen verursachte “natürliche” Klimawandel hat Auswirkungen auf nahezu alle Politikfelder und mündet daher unmittelbar in einen “politischen Klimawandel”. Mit dem anstehenden Kongress 2009 will die DVPW ihren wissenschaftlichen Beitrag dazu leisten, Gestaltungsmöglichkeiten der Politik aufzuzeigen (weiterlesen…)
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