ViFaPolBlog

Das RechercheBlog für die Politikwissenschaft

Archive der Kategorie‘ EU

Dienstag
Jun 22,2010

Statistiken gibt es viele – weil man die Daten eben auch auf vielfältige Art und Weise aggregieren und visualisieren kann -, was jedoch absolut Mangelware ist, sind Interpretationen von Statistiken, anhand derer man eine Bewertung dessen mitbekommt, was da in den Tabellen und graphischen Darstellungen steht. Unvergessen der Datenreport, der diese Lücke in Deutschland füllt!

Nun gibt es auch für die EU/für Europa ein entsprechendes Angebot von Eurostat:

Statistics Explained is an official Eurostat website presenting all possible statistical topics in an easily understandable way. Together, the articles make up everyone’s encyclopedia of European statistics, completed by a statistical glossary clarifying all terms used and by numerous links to further information and the very latest data and metadata, a portal for occasional and regular users alike.
Statistics Explained currently features 892 articles. To find the information you need, use the hierarchical theme tree, the categories or the search function (alt-f).

Ein interessantes Angebot, das einen besseren Server verdient hätte: die Ladezeiten sind teilweise recht lang. Da das Angebot als Wiki realisiert wurde, dürften die Anforderungen an die Hardware eigentlich nicht so groß sein …

European Navigator

Sonntag
Jun 20,2010

“Eine Multimedia-Referenz zur Geschichte Europas” ist der Untertitel dieses Webangebots, das vom Centre Virtuel de la Connaissance sur l’Europe in Luxemburg in verschiedenen Sprachen erstellt wurde. Die Hauptkategorien, welche das Profil des Angebots charakterisieren, sind

  • historische Ereignisse
  • europäische Organisationen
  • Spezialdossiers zu einzelnen Themenbereichen
  • Interviews mit Akteuren der europäischen Integration und
  • Wissenschaft und Bildung enthält Materialien für den Lehrbetrieb an (Hoch-)Schulen

Ein thematisch breites, anschauliches Angebot, das auf das Selbstlernen sowie für den Einsatz in der Lehre konzipiert ist:

“Die digitale Bibliothek European NAvigator (ENA), die vom Centre Virtuel de la Connaissance sur l’Europe (CVCE) konzipiert und entwickelt wird, bietet zum heutigen Zeitpunkt mehr als 16 000 Dokumente zum europäischen Integrationsprozess. Die wichtigsten historischen Ereignisse nach dem Zweiten Weltkrieg und die europäischen Organisationen werden hier nach chronologischen und thematischen Gesichtspunkten dargestellt und anhand zahlreicher Archivdokumente sowie vom CVCE realisierten Interviews mit Akteuren und Zeitzeugen illustriert.”

Gut gemacht, wenn auch in Flash umgesetzt, mit etlichen Hilfsmitteln in Richtung Web 2.0.

Adventskalender im Intute-Blog

Freitag
Dez 4,2009

Unser Nachbarblog bei Intute bringt dieser Tage einen Adventskalender mit täglichen Einträgen zu politologischen Ressourcen im Netz.

Heute wird die neue Webseite der EU besprochen und einige der Dienste, die sie bietet. Auf den ersten Blick sieht alles sehr schön und zielgruppenorientiert aus. Nur ältere Inhalte sind schwer (wieder-)zufinden. Jedenfalls habe ich, obwohl die Dokumentationsseite gut geordnet ist, länger benötigt, um auf die EUR-Lex-Datenbank zu kommen.

Alle EU-Veröffentlichungen unter einer Adresse

Samstag
Okt 17,2009

Die digitale Bibliothek des EU Bookshops ist heute auf der Frankfurter Buchmesse offiziell gestartet. Das gesamte Archiv der Behörde seit 1952 ist nun frei im Internet zugänglich. Mit rund 1 600 Neuerscheinungen pro Jahr ist der EU Bookshop eine wertvolle Informationsquelle für Bürger, Journalisten, Lehrkräfte, Studenten, Bibliothekare, Verleger und sonstige interessierte Kreise in Europa

[via bildungsklick.de]

Spezialsuchmaschine zur Europäischen Union

Sonntag
Jul 26,2009

Search Europe heißt das gute Stück, welches einem das Recherchieren im Bereich der Europäischen Union um einiges erleichtern kann. Natürlich kann man auf der Seite der EU selbst recherchieren und sie ist auch um einiges besser geworden, als sie früher war, aber dennoch ist eine Recherche hier schwierig, wenn man nicht ganz genau weiß, was man will, wo man es suchen kann und wo es vielleicht sonst noch zu finden ist, wenn man nicht fündig geworden ist. Hier kann Search Europe helfen, eine Spezialsuchmaschine, die auf der Basis einer Google Custom Search Engine verwirklicht worden ist:
searcheurope1
Das Suchinterface ist sehr einfach gehalten, es wird keine erweiterte Suche angeboten, weswegen man, um spezifische Ergebnisse zu bekommen, entweder die Google-Syntax bei der Suche anwenden muss (Pluszeichen, um Suchwörter zu erzwingen und Phrasen, wo möglich, sind unverzichtbar, wie z.B. “public opinion” +euro), unter dem Suchschlitz sind noch weitere Eingrenzungsmöglichkeiten (Rechtssuche ist Einschränkung auf EUR-LEX), die Dokumenttypen bringen z.T. auch etwas für die Eingrenzung. Die weiteren Optionen zur Eingrenzung
searcheurope2
sind zwar nett, aber meist nicht so hilfreich. – Alles in allem eine brauchbare Spezialsuchmaschine für Server, die mit der EU zu tun haben.

FSK für Lobbyisten in Brüssel effektiv?

  • Kategorie: EU
Montag
Jun 15,2009

LobbyControl weist auf das einjährige Jubiläum des freiwilligen Lobbyregisters und seine Schwächen hin:

Die Studie offenbart, dass sich bisher lediglich 23% der Brüsseler Lobbyorganisationen registriert haben, und dass ein Großteil der offengelegten Informationen als fragwürdig oder unzureichend einzustufen ist.

Eine ausführliche Studie kann hier heruntergeladen werden.

EU-Wahlanalyse

  • Kategorie: EU
Donnerstag
Jun 11,2009

Für Hinweise vor und nach den Wahlen zum Europäischen Parlament zur Wahlanalyse (und auch zur politischen Bildung) kann man nur das Weblog zoon politicon : Politikwissenschaft in der Praxis, das Blog von Claude Longchamp empfehlen. Beispielsweise den Eintrag mit dem Hinweis auf die Domain www.predict09.eu, auf der Simon Hix und Michael Marsh (bekannte Autoren in diesem Feld!) das Wahlergebnis versuchten vorherzusagen und jetzt mit dem Resultat vergleichen. Aber auch die anderen Einträge zur Europawahl sind allesamt lesenswert!

EU-weite Untersuchung von Nichtwählern

  • Kategorie: EU
Freitag
Mai 29,2009

Stiftung für Zukunfsfragen veröffentlicht internationale Repräsentativstudie über die Gründe von Nichtwählern und die Einstellung der Bevölkerung zum Verhältnis von Staatsaufgaben und Bürgerpflicht

Forschung: Forschung aktuell, 214, 30. Jg., 26.05.2009 / Stiftung für Zukunftsfragen Der Hinweis stammt aus dem Intute: Social Siences Blog, das im Beitrag noch auf andere Internetquellen zur Wahlanalyse zur Europawahl hinweist.

Freitag
Okt 10,2008

auf Golem.de ist zu lesen:

Das Europäische Parlament hat sich vier eigene Onlinefernsehkanäle zugelegt. Wer schon immer wissen wollte, wie es im EU-Parlament zugeht, aber dafür nicht extra nach Brüssel reisen mochte, kann sich seit Mittwoch, dem 17. September 2008, in 23 Sprachen – Gälisch inklusive – unter europarltv.europa.eu live oder zeitversetzt über Funktionsweise, Debatten und aktuelle Entscheidungen der europäischen Volksvertretung informieren” lassen.

[...]

Insgesamt vier Kanäle sollen sich der Arbeit im EU-Parlament widmen. “Ihr Parlament” ist der allgemeine Kanal für diejenigen, deren Arbeitswelt von Brüssel beeinflusst wird und für “besonders an der Europapolitik interessierte Bürger”. An Bürger, die selbst aktiv werden wollen, richtet sich der Kanal “Ihre Stimme”. Dort erhalten die Bürger nicht nur die Möglichkeit, selbst Beiträge einzureichen (Youtube lässt grüßen); sie sollen auch direkt mit EU-Abgeordneten kommunizieren können. “Schüler und Studierende, Jungwähler und Wähler der Zukunft” sollen sich bei “Junges Europa” darüber informieren, was sie in und aus Brüssel erwartet. Und wer es ganz genau wissen will, kann bei “Parlament Live” Ausschnitte aus der Arbeit der Fachausschüsse und die monatlichen Plenarsitzungen verfolgen.

Dienstag
Aug 26,2008

Ein Dilemma: Einerseits wünschen Sie sich als Wissenschaftler einen ungehinderten Zugang zu Informationen. Anderseits haben Sie als Autor ein natürliches Interesse an dem Schutz Ihrer Urheberrechte. Dies ist der Anfang eines scheinbar unlösbaren Interessenkonflikts, bei dem die unvereinbaren Interessen zahlreicher Akteure unter einen Hut gebracht werden müssen. Die Möglichkeiten der elektronischen Publikation und Bereitstellung nicht nur wissenschaftsrelevanter Informationen haben die Sachlage weiter verkompliziert.
Eigentlich möchte man sich nicht wirklich mit der Frage nach dem Urheberrecht beschäftigen, doch stets wird man von der Diskussion eingeholt, ob nun als Produzent, Verleger, Leser oder Informationsdistributor.
Aus gutem Grund befasst sich auch die Europäische Kommission seit vielen Jahren mit diese Frage und hat im Jahre 2001 die Richtlinie 2001/29/EG verabschiedet. Bei einer Überprüfung der Binnenmarktpolitik gelangte die Kommission nun zu dem Schluss,…

“dass ein ungehinderter Fluss von Wissen und Innovationen als ‘Fünfte Freiheit’ im Binnenmarkt gefördert werden muss. Im Zentrum dieses Grünbuchs steht nun die Frage, wie Forschungs-, Wissenschafts- und Unterrichtsmaterialien verbreitet werden, und ob Wissen im Binnenmarkt ungehindert zirkuliert. Darüber hinaus geht es in dem Konsultationspapier um die Frage, ob die bestehenden urheberrechtlichen Rahmenvorschriften einen ausreichenden Schutz für geistige Werke bieten, und Autoren und Verlage genügend Anreize haben, um von diesen Werken elektronische Fassungen zu erstellen und zu verbreiten.”

Wissenschaftler, Bildungseinrichtungen, Bibliotheken, Verlage – im Grunde alle Personen und Institutionen, die den Wissens- und Bildungsstand mit Hilfe des Internets erhöhen wollen – sind nun aufgefordert, zu den in dem Grünbuch aufgeworfenen Fragen und Themenkomplexen Stellung zu nehmen.

Einsendeschluss ist der 30. November 2008. Ihre Kommentare richten Sie an: markt-d1@ec.europa.eu

Weitere Informationen unter:
Der EU-Binnenmarkt :: Urheberrecht in der Informationsgesellschaft

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