
Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat ihre Suchoption um die Volltextsuche im Angebot erweitert. Mehr noch: Man kann die Suche auf Inhalte mit cc-Lizenzen (cc = Creative Commons) eingrenzen, so dass man die Ergebnisse auch weiter verwerten kann.
Die Statistiksuchmaschine Zanran ist eine Statistik-Suchmaschine, mit deren Hilfe man nach Daten in Webseiten, Dokumenten und Bildern suchen kann. Sie erwies sich beim Ausprobieren als recht effektiv und kann so als Suchdienst für frei zugängliche statistische Quellen den internationalen Aggregator Nationmaster gut ergänzen. Dann noch die Linksammlung “Gemeinsames Statistikportal” dazu, dann hat man ein gutes Handwerkszeug hinsichtlich statistischer Suche.
Wer noch mehr sucht, sollte im Datenbank-Infosystem in das Suchfenster oben links das Stichwort “Statistik” eingeben – dann werden eine Menge Datenbanken angezeigt, die Statistiken erschließen.
Vom 24. bis 28. September 2012 wird der 25. wissenschaftliche Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) an der Eberhard Karls Universität Tübingen zum Thema „Die Versprechen der Demokratie“ stattfinden.
Der DVPW-Kongress wird gefördert durch die Eberhard Karls Universität Tübingen, das Land Baden-Württemberg und die Deutsche Forschungsgemeinschaft.
Informationen über Programm und Anmeldung finden Sie auf der Kongresshomepage.
Sustainability and Equity: A Better Future for All lautet der Titel des diesjährigen Human Development Reports, der in verschiedenen Sprachen als Zusammenfassung oder als Volltext heruntergeladen werden kann.
Das alle drei Jahre erscheinende Handbuch wird von mehreren Kooperationspartnern publiziert wird. Beteiligt sind das Statistische Bundesamt (“destatis”), das Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und die Gesellschaft Sozialwissenschaftlicher Infrastruktureinrichtungen (GESIS) sowie die Bundeszentrale für politische Bildung.
Der “Datenreport” hat eine weit zurückreichende Geschichte, in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts erschien er zuerst als “Soziologischer Almanach” von Wolfgang Glatzer und anderen, dann seit 1983 periodisch alle zwei Jahre und wurde in “Datenreport” umbenannt.
Das Konzept, welches hinter dem Werk steht ist bewundernswert und einzigartig: Kernthemen der Gesellschaft und des sozialen Wandels werden als graphische Darstellung oder tabellarisch dargestellt und dann in einem Begleittext interpretiert. Statistiken gibt es viele, Visualisierungen in Form von graphischen Darstellungen werden öfter angeboten, eine solide Interpretation aber der statistischen Zahlen und dargestellten Sachverhalte ist nur selten zu finden! Daher hier eine Empfehlung an all’ jene, die mit gesellschaftlichen Daten(interpretationen) zu tun haben, diesen Fundus der Erkenntnis nicht zu vergessen! – Der Datenreport 2011 kann sowohl kostenlos heruntergeladen als auch für ein geringes Entgelt bei der Bundeszentrale für politische Bildung als Buch bestellt werden.
„Offene Daten lesbar für Mensch und Maschine. Das ist das Ziel.“
Das ist der Anspruch des Portals daten.berlin.de , das derzeit 20 Datensätze aus der öffentlichen Verwaltung Berlins zur Demographie, zu Wahlen aber auch zur Infrastruktur (Abfall, Wasserversorgung, …) bereitstellt. Darauf können zum Einen Anwendung aufsetzen, die Daten bieten sich aber auch für die wissenschaftliche Verwendung an.
Berlin geht damit als erstes Bundesland einen großen Schritt in Richtung „Open Government Data“ .
Weiterlesen:
Wunderschön designt eröffnet das Projekt peoplemov.in von Carlo Zapponi einen spielerischen Zugang zu einem eher trockenen Thema: Statistiken über weltweite Migrationsströme.
Je nach Intensität der Migrationsströme visualisieren unterschiedliche dicke Linien den Stand der Wanderung zwischen Herkunftsländern auf der linken Seite und Aufnahmeländern auf der rechten Seite im Jahr 2010.
Zusätzlich kann man an Rankings die Länder mit dem größten Anteil an im Ausland lebenden Bügern, die beliebtesten Ausnahmeländer sowie die bedeutendsten Migrationskorridore ablesen.
Die Datengrundlage wird mittels HTML5 (auf alten Geräten: Flash) dargestellt und lädt zum Ausprobieren ein.
Zugrunde liegen folgende Quellen, die jeweils einen Blick lohnen:
(Mit Dank an Robert Harm für den Hinweis auf Twitter)
Die Bielefeld Academic Search Engine (BASE) ist die weltweit größte Suchmaschine für frei zugängliche wissenschaftliche Texte. Sie sammelt Metadaten von gegenwärtig 1890 Open Access Volltextservern aus der ganzen Welt ein und baut daraus einen Index aus über 28 Millionen Dokumenten auf, in dem sich komfortabel suchen lässt. Noch im Erprobungsstadium aber auch sehr interessant ist das vom BASE Lab angebotene Stöbern im Index nach DDC-Notationen. Für die Politikwissenschaft wäre z.B. ein Sucheinstieg die DDC 320, die dann mit weiteren Suchbegriffen kombiniert werden kann.
Sowohl beim Suchen als auch beim Stöbern kann man dank Indexierung alle Ergebnislisten im Nachhinein nach Kriterien wie Autor, Schlagwort, Quelle u. v. m. eingrenzen (Beispiel. Suche nach „political theory“, Filter 1: Jahr „2000“ und Filter 2 Dokumentenart „Artikel“.
Seit dem 27.6.2011 liefert auch eDoc.ViFaPol, der Volltextserver der ViFaPol seine Metadaten über eine OAI-PMH-Schnittstelle an BASE und ergänzt den dort bereits gesammelten Bestand um Veröffentlichungen deutscher politik- und verwaltungswissenschaftlicher Forschungsinstitute.
eLearning in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist Themenschwerpunkt des aktuell erschienenen 6. Hamburger eLearning Magazins. Teil des Hefts ist auch ein Beitrag über den LOTSE Politikwissenschaft von mir.
Hier ein paar Links dazu:

Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat ein Dossier zur “Politik des Suchens” veröffentlicht, in dem namhafte Beiträger Artikel zu den Rahmenbedingungen der Recherche verfasst haben:
Suchmaschinen nennen wir pragmatisch-verharmlosend die zahllosen Programme zur Recherche von Dokumenten im Internet. Die weitaus bekannteste, Google, steht im Zentrum der Beiträge dieses Dossiers, und bei Lichte besehen leistet sie weit mehr als schlichtes Suchen: Über die ihr innewohnende Systematik manipuliert sie Wissen und Meinungen, generiert Strukturen jenseits des Objektiven, lenkt Datenströme, schafft schonungslose Öffentlichkeit und produziert Kundenbeziehungen, wo früher Wissensdurst war. Die Autorinnen und Autoren greifen viele Facetten dieser problematischen Entwicklung auf und diskutieren angemessene Reaktionen in Gesellschaft, Gesetzgebung, Politik, aber auch bei den einzelnen Nutzerinnen und Nutzern. Gleichzeitig informieren sie über Bedeutung und Geschichte gezielter Informationsaufbereitung sowie deren kulturwissenschaftliche Hintergründe.
[Der Hinweis kam von Libreas]
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