Der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (“Vertrag von Rom”) ist vor fünfzig Jahren unterzeichnet worden. Die EU hat eine eigene Seite für die Festlichkeiten eingerichtet, aktuelle Artikel kann man beispielsweise mit Hilfe einer Neuigkeiten-Suchmaschine abfragen.
Kennen Sie das Problem: Sie möchten Ihrer Arbeitsgruppe einen Hinweis auf eine gehaltvolle Webseite geben, aber nicht nur das, nein, sondern auf einen bestimmten Abschnitt hinweisen. Da fängt das Umschreiben (auf Ihrer Seite) und das Suchen (auf der Seite der Empfänger) an! Jetzt gibt es einen Dienst, welcher hier Abhilfe schafft: Citebite. Sie geben dort die betreffende Textstelle und den Link ein, drücken auf den Knopf “Make Citebite” und erhalten einen Link, den Sie dann mitteilen oder auch in Ihr Literaturverzeichnis einfügen können. Wer den Link anklickt, erhält die Textstelle und den Fundort.
Beispielsweise möchte ich auf den Beitrag von Wolfgang Schumann im Weblog AgoraWissen (ein Blog zum wissenschaftlichen Arbeiten und zur Recherche) zu einem neuen Tutorial für den sehr empfehlenswerten Online-Office-Dienst Thinkfree hinweisen. Ich nehme den Permalink des Beitrags, kopiere den Abschnitt, welcher mir besonders wichtig erscheint, füge beides in Citebite ein und voilà: Hier ist die zitierte Seite samt Hervorhebung!
Die Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa (ViFaOst) ist ein fachuebergreifendes Regionalportal, das wissenschaftlich Interessierten ein vielfaeltiges Angebot zur Osteuropaforschung bietet. Ueber detaillierte Suchfunktionen besteht Zugriff auf wissenschaftliche Fachinformationen zur Geschichte, Sprache, Literatur, Politik und Kultur der Laender und Regionen Ost-, Ostmittel- und Suedosteuropas. Die Benutzerinnen und Benutzer haben ueber einen zentralen Einstieg Zugang zu einer grossen Breite an bibliographischen Recherchemoeglichkeiten, Internetressourcen, Volltexten und Quellen sowie Fachservice. Alle Informationen sind wissenschaftlich relevant und werden nach internationalen bibliothekarischen Standards erschlossen.
Die ViFaOst praesentiert sich seit Anfang Maerz in einem voellig neuem Design. Neben dem neuen Erscheinungsbild bietet der Relaunch fuer die Nutzerinnen und Nutzer weitere Verbesserungen. So wurde die Navigationsstruktur geaendert, der Einstieg erfolgt nun nicht mehr nach Faechern, sondern nach Quellentyp. Die zentralen Suchfunktionen laufen ueber die Software Elektra der Firma OCLC PICA (frueher SISIS), die eine parallele Recherche in unterschiedlichen Informationsquellen wie Bibliothekskatalogen, Aufsatzdiensten, Internetressourcen-Datenbanken und Volltexten ermoeglicht. Als Portalsoftware und Content-Management-System dient das Open-Source-Produkt Typo3.
Sie finden die Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa unter www.vifaost.de [via inetbib]
In der politikwissenschaftlichen Arbeit tauchen immer wieder Akronyme auf, beispielsweise von Internationalen Organisationen wie FAO, OAU, OECD. Viele sind einem ja geläufig, was aber, wenn es sich um unbekanntere oder gar historische Organisationen wie z.B. die COCOM handelt? Dann muss ein Akronymauflöser her. Im Index der ViFaPol ist ein Angebot zu finden, es nennt sich schlicht “Akronyme und Abkürzungen”, wird von der FU Berlin seit über zehn Jahren gepflegt und ist ein zuverlässiger Begleiter bei der Auflösung von Akronymen.
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