Der aktuelle “Scout Report” weist darauf hin, dass die Ausgabe 2007/2008 des “Human Development Report” (PDF-Dokument, 12 MB!) erschienen ist und schreibt dazu:
“Released biennially by the United Nations Development Programme, the Human Development Report offers informed commentary and analysis of issues that affect humans across the world. In past years, the report has dealt with civil wars, starvation, economic growth, gender inequality, and a wide range of pressing matters. Released at the end of November 2007, this edition of the Human Development Report takes on the development impact of climate change “that could bring unprecedented reversals in poverty reduction, nutrition, health and education.” The 399-page report offers a portrait of the challenges presented by widespread climate changes by looking at growth in certain parts of the world, growing carbon footprints, and how developing and developed nations might mitigate some of these changes.”
Das Medinfo-Blog meldet, dass das Directory of Open Access Journals (DOAJ) mittlerweile mehr als 3.000 Zeitschriften umfasst (hier die Pressemeldung von DOAJ, auf welche Bruno Bauer von medinfo sich bezieht). Knapp ein Drittel der erfassten Zeitschriften sind über eine in die Navigationsleiste eingebundene Suchoption (“Find articles”) recherchierbar, jedoch meine ich, dass die Volltextindexierung von PDF-Dokumenten zumindest unzuverlässig ist. Eine Alternative, welche man zusätzlich ausprobieren sollte, ist die DOAJ englisch journal content, eine Custom Search Engine eines Bibliothekars.
DOAJ ist neben der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) das Nachweisinstrument für frei zugängliche wissenschaftliche Zeitschriften.
Update 14.12.07: Von anderer Seite wurde ergänzt, dass die “Find Articles”-Suche von DOAJ nicht auf die Stichworte in den Texten der Artikel, sondern auf die so genannten “Metadaten” zugreift. Dies sind Daten über den betreffenden Aufsatz, also das, was Sie sehen, wenn Sie bei einem Ergebnis einer Suche in “Find Articles” von DOAJ bekommen, wenn Sie auf “View record” drücken. Dazu zählen Autoren-, Titel-, Inhaltsangaben und ggf. Schlagwörter.
Intute ist ein britischer Fachindex, welcher unter anderem auch eine hervorragende Sammlung zu den Sozialwissenschaften bietet. Dieser Index hat nun einen Preis gewonnen:
The 2007 Jason Farradane Award went to Caroline Williams and the Intute community network, a free online service created by university subject specialists, with over 100,000 links to academic content on the Web, as well as a suite of virtual training tutorials and Internet information services.
The nomination describes Intute as “a great example of the UK library community taking a long-term pioneering role in the Internet information environment, developing a national service through collaboration, which has grown to become well respected and highly used worldwide.” Intute has demonstrated extraordinary longevity in Internet terms.
Quelle: UK eInformation Group, vgl. auch den betreffenden Eintrag des Intute Blogs. – Wir gratulieren!
Der Fachausschnitt “Politikwissenschaft. Friedensforschung” aus der Datenbank Online Contents verzeichnet die Inhalte von über 850 Fachzeitschriften. Mittlerweile sind mehr als 750.000 Aufsätze enthalten. Der Zugang zu dieser hervorragenden Datenbank ist deutschlandweit für wissenschaftliche Einrichtungen frei möglich. Das heißt, dass für Forscher und Studierende der Zugang auf dem Campus – also am Arbeitsplatz, im Rechnerpool, in den Bibliotheken – ohne weitere Angaben sichergestellt ist. An manchen Universitäten wird auch die Option angeboten, vom heimischen PC aus zuzugreifen. Fragen Sie in Ihrer Universitätsbibliothek nach!
Die Datenbank ist unter der Bezeichnung “Aufsatzdatenbank OLC-SSG Politikwissenschaft. Friedensforschung” auch in die Metasuche bei ViFaPol eingebunden. Über diesen Weg ist der Zugang frei möglich. Allerdings lassen sich so nicht alle Funktionen benutzen, so ist es leider nicht möglich, durch die Inhaltsverzeichnisse einer Zeitschrift zu blättern. Diese besondere Funktion bietet nur die Originaldatenbank. Sie ist besonders hilfreich, wenn man in Erfahrung bringen möchte, welche Themen in einer Zeitschrift behandelt werden.
Falls Sie Fragen zur Nutzung der Datenbank haben, wenden Sie sich gerne an das ViFaPol-Team. Wir helfen Ihnen weiter.
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