Warum nur lese ich die ganze Zeit “Hochschulpolitik” statt “Hochschulwesen“? Nun, es mag an den hochschulpolitischen Ereignissen im Monat Dezember liegen, an den studentischen Aktionen und an den Reaktionen der Politiker bezüglich der Reform der “Bologna”-Studiengänge. Jedenfalls: Die neue Virtuelle Fachbibliothek Hochschulwesen startet! Noch ist sie im Aufbau, im Beta-Stadium, soll aber “langfristig zum zentralen Einstiegspunkt für die überregionale Fachinformation zu Themen des Hochschulwesens heranwachsen.” Aus einer Ankündigungsmail der Kolleginnen und Kollegen in der bibliothekarischen Mailingliste inetbib:
Was Sie bereits vorfinden:
• Literatursuche: Metasuche im OPAC-Fachausschnitt des SSG
Hochschulwesen, dem Gesamtkatalog der Universitätsbibliothek der HU
sowie der SUB Göttingen
• Neuerwerbungslisten des SSG
• Suche in den fachlich relevanten E-Journals aus der EZB
• weitere Informationen zum SSG und InfomaterialienWas derzeit noch ausgearbeitet wird:
• Ausbau der Literatursuche durch die Integration weiterer fachlich
relevanter Literaturbestände
• Aufbau einer umfassenden Sammlung von Online-Quellen. Fachlich
relevante Webseiten, Blogs usw. können bereits jetzt vorgeschlagen werden.
• Anzeige neuer Volltexte des DokumentenserversWas langfristig entstehen soll:
• Anzeige von News, Jobs und Terminen
• Online Contents (OLC)-SSG Hochschulwesen-Datenbank
• Erweiterung um Web 2.0 Funktionen
Wie geht das mit Bibliotheken? Reingehen und erst einmal stöbern! Hier ist der Eingang: http://www.hochschulwesen-online.de/.
Unser Nachbarblog bei Intute bringt dieser Tage einen Adventskalender mit täglichen Einträgen zu politologischen Ressourcen im Netz.
Heute wird die neue Webseite der EU besprochen und einige der Dienste, die sie bietet. Auf den ersten Blick sieht alles sehr schön und zielgruppenorientiert aus. Nur ältere Inhalte sind schwer (wieder-)zufinden. Jedenfalls habe ich, obwohl die Dokumentationsseite gut geordnet ist, länger benötigt, um auf die EUR-Lex-Datenbank zu kommen.

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bildungsklick.de weist anläßlich des Weltstudententages am 17. November auf die Möglichkeit für wissenschaftliche Nutzer hin, die Einzeldaten der amtlichen Statistik zeitnah und nutzungsgerecht zur Verfügung gestellt bekommen.
Studierenden ermöglicht dieses Datenangebot, sich bereits in ihrer Ausbildung an Hand realistischer Datensätze Methodenkenntnisse zu erwerben und vermutete sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Zusammenhänge zu untersuchen.
Wie bewirbt man sich richtig an der Universität für eine Stelle? Die Mitteilungen des Duisburg-Essener Mediendidaktikers Michael Kerres in seinem Blog zu seinen Erfahrungen als einem, der viele Bewerbungen in letzter Zeit gelesen hat, sind sehr hilfreich als Blick von Bewerbern/Bewerberinnen auf die andere Seite!
CHE ExcellenceRanking 2009 – Fakultäten von 18 deutschen Universitäten ragen europaweit durch Forschungsstärke und Internationalität heraus
Knapp über 100 Hochschulen bieten in Europa für Masterstudierende und Promovierende in den Fächern Volkswirtschaftslehre, Psychologie und Politikwissenschaft herausragend forschungsstarke Fachbereiche und internationale Orientierung; sie gehören zur “Excellence Group” des CHE ExcellenceRankings 2009.
… so lautet die Neuigkeitenmeldung des Centrum für Hochschulentwicklung, das Bewerber/innen für ein Masterstudium und für PhD-Studien Orientierung geben möchte. Der Text der Studie ist als PDF herunterzuladen, ein Überblick über die gerankten politikwissenschaftlichen Departments gibt es auf der Homepage der Zeit.
Zumindest in den USA ist der Wert ihrer Aktien gesunken, seitdem Senator Tom Coburn forderte, alle öffentliche Förderung politikwissenschaftlicher Projekte einzustellen. Ein Artikel in der New York Times schildert die Debatte, die sich auf diesen Impuls hin entwickelt hat und Claude Longchamp auf Zoon Politicon referiert ebenfalls die darauf folgende Diskussion.
Sage, the publisher of 520 journals in such fields as anthropology, criminology, education, management, medicine, politics, public administration, theology, urban studies, and, yes, even information science, has a special offer for the month of October 2009. It’s offering free online access to all its content from 1999 to the present.
Es sind etliche politologisch interessante Titel mit dabei, hier kann man die Liste der Titel ansehen, den Inhalt recherchieren und sich registrieren (E-Mail, Adresse der Institution, Beruf, etc.), falls man den kostenlosen Zugriff bis 31.10. nutzen möchte.
Die digitale Bibliothek des EU Bookshops ist heute auf der Frankfurter Buchmesse offiziell gestartet. Das gesamte Archiv der Behörde seit 1952 ist nun frei im Internet zugänglich. Mit rund 1 600 Neuerscheinungen pro Jahr ist der EU Bookshop eine wertvolle Informationsquelle für Bürger, Journalisten, Lehrkräfte, Studenten, Bibliothekare, Verleger und sonstige interessierte Kreise in Europa
zoon politicon macht darauf aufmerksam, dass die diesjährige (Mit-)Nobelpreisträgerin für Wirtschaftswissenschaften, Elinor Ostrom, eine Politikwissenschaftlerin ist.
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